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Lesung & mehr
Samstag,
03. April 2010
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tagwort
No.
2814
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Feier
der Osternacht -
Lesungen
des Alten Testaments
1. Lesung | Gen
1,1-2,2
oder Kurzfassung Gen
1,1.26-31a
2. Lesung | Gen 22,1-18
oder Kurzfassung Gen
22,1-2.9a.10-13.15-18
3.
Lesung | Ex
14,15-15,1
4.
Lesung | Jes
54,5-14
5.
Lesung | Jes
55,1-11
6.
Lesung | Bar
3,9-15.32-4,4
7.
Lesung | Ez
36,16-17a.18-28
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Hallo
und herzlich willkommen,
da tagwort darauf
bedacht ist, die Länge der einzelnen
E-Mails in Grenzen zu halten, haben Sie
nebenstehende Lesungen nicht in Ihrer
täglichen tagwort-Mail abgedruckt
gefunden.
Stattdessen präsentieren wir Ihnen diese sieben Lesungen des
Alten Testaments hier im WWW.
Die Epistel und das Evangelium wie die Infos zum Namenstag finden
Sie wie gewohnt in der tagwort-Mail.
Eine
frohe Feier wünscht
Ihr Marcus A. Graf
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1.
Lesung | Gen 1,1-2,2
oder Kurzfassung Gen
1,1.26-31a
1
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
2 die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut,
und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
4 Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis,
5 und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde
Abend, und es wurde Morgen: erster Tag.
6 Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide
Wasser von Wasser.
7 Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes
vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es,
8 und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend, und es wurde Morgen:
zweiter Tag.
9 Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort,
damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es.
10 Das Trockene nannte Gott Land, und das angesammelte Wasser nannte er Meer.
Gott sah, dass es gut war.
11 Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von
Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte
bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.
12 Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen
tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen
darin. Gott sah, dass es gut war.
13 Es wurde Abend, und es wurde Morgen: dritter Tag.
14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und
Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten,
von Tagen und Jahren dienen;
15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin
leuchten. So geschah es.
16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über
den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die
Sterne.
17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über
die Erde hin leuchten,
18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden.
Gott sah, dass es gut war.
19 Es wurde Abend, und es wurde Morgen: vierter Tag.
20 Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen, und Vögel
sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen.
21 Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen,
von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott
sah, dass es gut war.
22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und bevölkert
das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.
23 Es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag.
24 Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor,
von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es.
25 Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle
Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war.
26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.
Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel
des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle
Kriechtiere auf dem Land.
27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er
ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
28 Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt
euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, undherrscht über die
Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle
Tiere, die sich auf dem Land regen.
29 Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen
Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten.
Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
30 Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich
auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen
zur Nahrung. So geschah es.
31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend,
und es wurde Morgen: der sechste Tag.
1 So wurden Himmel und Erde vollendet und ihr ganzes Gefüge.
2 Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er
ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.
[nach
oben]
2.
Lesung | Gen 22,1-18
oder Kurzfassung Gen
22,1-2.9a.10-13.15-18
In
jenen Tagen
1 stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete:
Hier bin ich.
2 Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh
in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne,
als Brandopfer dar.
3 Frühmorgens stand Abraham auf, sattelte seinen Esel, holte seine beiden
Jungknechte und seinen Sohn Isaak, spaltete Holz zum Opfer und machte sich
auf den Weg zu dem Ort, den ihm Gott genannt hatte.
4 Als Abraham am dritten Tag aufblickte, sah er den Ort von weitem.
5 Da sagte Abraham zu seinen Jungknechten: Bleibt mit dem Esel hier! Ich will
mit dem Knaben hingehen und anbeten; dann kommen wir zu euch zurück.
6 Abraham nahm das Holz für das Brandopfer und lud es seinem Sohn Isaak
auf. Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander.
7 Nach einer Weile sagte Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Er antwortete:
Ja, mein Sohn! Dann sagte Isaak: Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm
für das Brandopfer?
8 Abraham entgegnete: Gott wird sich das Opferlamm aussuchen, mein Sohn. Und
beide gingen miteinander weiter.
9 Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar,
schichtete das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar,
oben auf das Holz.
10 Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn
zu schlachten.
11 Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er
antwortete: Hier bin ich.
12 Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts
zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir
deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten.
13 Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen
Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder
und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.
14 Abraham nannte jenen Ort Jahwe-Jire (Der Herr sieht), wie man noch heute
sagt: Auf dem Berg lässt sich der Herr sehen.
15 Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu
16 und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des Herrn: Weil du das
getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast,
17 will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich
machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen
sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen.
18 Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil
du auf meine Stimme gehört hast.
[nach
oben]
3.
Lesung | Ex 14,15-15,1
In
jenen Tagen, als die Israeliten sahen, dass die Ägypter
ihnen nachrückten, erschracken sie sehr und
schrien zum Herrn.
15 Da sprach der Herr zu Mose: Was schreist du zu mir? Sag den Israeliten,
sie sollen aufbrechen.
16 Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer, und spalte
es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können.
17 Ich aber will das Herz der Ägypter verhärten, damit sie hinter
ihnen hineinziehen. So will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht,
an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweisen.
18 Die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich am Pharao,
an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweise.
19 Der Engel Gottes, der den Zug der Israeliten anführte, erhob sich und
ging an das Ende des Zuges, und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und
trat an das Ende.
20 Sie kam zwischen das Lager der Ägypter und das Lager der Israeliten.
Die Wolke war da und Finsternis, und Blitze erhellten die Nacht. So kamen sie
die ganze Nacht einander nicht näher.
21 Mose streckte seine Hand über das Meer aus, und der Herr trieb die
ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer
austrocknen, und das Wasser spaltete sich.
22 Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts
und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
23 Die Ägypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen
und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein.
24 Um die Zeit der Morgenwache blickte der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule
auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung.
25 Er hemmte die Räder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen.
Da sagte der Ägypter: Ich muss vor Israel fliehen; denn Jahwe kämpft
auf ihrer Seite gegen Ägypten.
25 Darauf sprach der Herr zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit
das Wasser zurückflutet und den Ägypter, seine Wagen und Reiter zudeckt.
27 Mose streckte seine Hand über das Meer, und gegen Morgen flutete das
Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der
Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der Herr die Ägypter mitten ins Meer.
28 Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht
des Pharao, die den Israeliten ins Meernachgezogen war. Nicht ein einziger
von ihnen blieb übrig.
29 Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen,
während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
30 So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. Israel
sah die Ägypter tot am Strand liegen.
31 Als Israel sah, dass der Herr mit mächtiger Hand an den Ägyptern
gehandelt hatte, fürchtete das Volk den Herrn. Sie glaubten an den Herrn
und an Mose, seinen Knecht.
1 Damals sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie sagten: Ich
singe dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Rosse und Wagen warf
er ins Meer.
[nach
oben]
4.
Lesung | Jes 54,5-14
5
Jerusalem, dein Schöpfer ist dein Gemahl, "Herr
der Heere" ist sein Name. Der Heilige Israels
ist dein Erlöser, "Gott der ganzen Erde" wird
er genannt.
6 Ja, der Herr hat dich gerufen als verlassene, bekümmerte Frau. Kann
man denn die Frau verstoßen, die man in der Jugend geliebt hat?, spricht
dein Gott.
7 Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit großem
Erbarmen hole ich dich heim.
8 Einen Augenblick nur verbarg ich vor dir mein Gesicht in aufwallendem Zorn;
aber mit ewiger Huld habe ich Erbarmen mit dir, spricht dein Erlöser,
der Herr.
9 Wie in den Tagen Noachs soll es für mich sein: So wie ich damals schwor,
dass die Flut Noachs die Erde nie mehr überschwemmen wird, so schwöre
ich jetzt, dir nie mehr zu zürnen und dich nie mehr zu schelten.
10 Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken
beginnen - meine Huld wird nie von dir weichen und der Bund meines Friedens
nicht wanken, spricht der Herr, der Erbarmen hat mit dir.
11 Du Ärmste, vom Sturm Gepeitschte, die ohne Trost ist, sieh her: Ich
selbst lege dir ein Fundament aus Malachit und Grundmauern aus Saphir.
12 Aus Rubinen mache ich deine Zinnen, aus Beryll deine Tore und alle deine
Mauern aus kostbaren Steinen.
13 Alle deine Söhne werden Jünger des Herrn sein, und groß ist
der Friede deiner Söhne.
14 Du wirst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du bist fern von Bedrängnis,
denn du brauchst dich nicht mehr zu fürchten, und bist fern von Schrecken;
er kommt an dich nicht heran.
5.
Lesung | Jes 55,1-11
So
spricht der Herr:
1 Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen.
Kauft Getreide, und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne
Bezahlung!
2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer
Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr
das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen.
3 Neigt euer Ohr mir zu, und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben.
Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen gemäß der beständigen
Huld, die ich David erwies.
4 Seht her: Ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, zum Fürsten
und Gebieter der Nationen.
5 Völker, die du nicht kennst, wirst du rufen; Völker, die dich nicht
kennen, eilen zu dir, um des Herrn, deines Gottes, des Heiligen Israels willen,
weil er dich herrlich gemacht hat.
6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange
er nahe ist.
7 Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er
kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn
er ist groß im Verzeihen.
8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege
- Spruch des Herrn.
9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über
eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.
10 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin
zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen
bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,
11 so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht
leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das,
wozu ich es ausgesandt habe.
[nach
oben]
6.
Lesung | Bar 3,9-15.32-4,4
9
Höre, Israel, die Gebote des Lebens; merkt auf,
um Einsicht zu erlangen.
10 Warum, Israel, warum lebst du im Gebiet der Feinde, siechst dahin in einem
fremden Land,
11 bist unrein geworden, den Toten gleich, wurdest zu den Abgeschiedenen gezählt?
12 Du hast den Quell der Weisheit verlassen.
13 Wärest du auf Gottes Weg gegangen, du wohntest in Frieden für
immer.
14 Nun lerne, wo die Einsicht ist, wo Kraft und wo Klugheit, dann erkennst
du zugleich, wo langes Leben und Lebensglück, wo Licht für die Augen
und Frieden zu finden sind.
15 Wer hat je den Ort (der Weisheit) gefunden? Wer ist zu ihren Schatzkammern
vorgedrungen?
32 Doch der Allwissende kennt sie; er hat sie in seiner Einsicht entdeckt.
Er hat ja die Erde für immer gegründet, er hat sie mit Tieren bevölkert.
33 Er entsendet das Licht, und es eilt dahin; er ruft es zurück, und zitternd
gehorcht es ihm.
34 Froh leuchten die Sterne auf ihren Posten.
35 Ruft er sie, so antworten sie: Hier sind wir. Sie leuchten mit Freude für
ihren Schöpfer.
36 Das ist unser Gott; kein anderer gilt neben ihm.
37 Er hat den Weg der Weisheit ganz erkundet und hat sie Jakob, seinem Diener,
verliehen, Israel, seinem Liebling.
38 Dann erschien sie auf der Erde und hielt sich unter den Menschen auf.
1 Sie ist das Buch der Gebote Gottes, das Gesetz, das ewig besteht. Alle, die
an ihr festhalten, finden das Leben; doch alle, die sie verlassen, verfallen
dem Tod.
2 Kehr um, Jakob, ergreif sie! Geh deinen Weg im Glanz ihres Lichtes!
3 Überlass deinen Ruhm keinem andern, dein Vorrecht keinem fremden Volk!
4 Glücklich sind wir, das Volk Israel; denn wir wissen, was Gott gefällt.
[nach
oben]
7.
Lesung | Ez 36,16-17a.18-28
16
Das Wort des Herrn erging an mich:
17a (Hör zu), Menschensohn! Als Israel in seinem Land wohnte, machten
sie das Land durch ihr Verhalten und ihre Taten unrein.
18 Da goss ich meinen Zorn über sie aus, weil sie Blut vergossen im Land
und das Land mit ihren Götzen befleckten.
19 Ich zerstreute sie unter die Völker; in alle Länder wurden sie
vertrieben. Nach ihrem Verhalten und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet.
20 Als sie aber zu den Völkern kamen, entweihten sie überall, wohin
sie kamen, meinen heiligen Namen; denn man sagte von ihnen: Das ist das Volk
Jahwes, und doch mussten sie sein Land verlassen.
21 Da tat mir mein heiliger Name leid, den das Haus Israel bei den Völkern
entweihte, wohin es auch kam.
22 Darum sag zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht euretwegen handle
ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr bei den
Völkern entweiht habt, wohin ihr auch gekommen seid.
23 Meinen großen, bei den Völkern entweihten Namen, den ihr mitten
unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Völker -
Spruch Gottes, des Herrn - werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich
mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise.
24 Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern
und bringe euch in euer Land.
25 Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein.
Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen.
26 Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich
nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch.
27 Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt
und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.
28 Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet
mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.
[nach
oben]