Lesung & mehr

Donnerstag, 01. Februar 2007

tagwort

No. 1755

4. Woche im Jahreskreis - Donnerstag

Priesterdonnerstag

1. Lesung | Hebr 12,18-19.21-24
Die rechte Furcht vor Gott

Antwortpsalm | Ps 48,2-3b.3c-4.9.10-11
Die Stadt des großen Königs

Evangelium | Mk 6,7-13
Die Aussendung der zwölf Jünger

Namenstag | Maria Katharina Kasper, Bridida (Brigitte), Sigibert III., Winand, Severus, Franz Reinisch
Bridida (Brigitte)


Hallo und herzlich willkommen,

das Bistum Limburg gedenkt an diesem Priesterdonnerstag der sel. Maria Katharina Kasper.

Segen an allen Orten wünscht
Ihr Marcus A. Graf

tagwort gibt es täglich, kostenlos.

Damit das auch so bleibt, können Sie tagwort helfen, ohne direkt zu zahlen:
Nutzen Sie für Ihre nächste Bestellung von Büchern, CDs, DVDs oder Videos einfach unseren Partner AMAZON.DE über folgenden Link:

http://www.amazon.de/exec/obidos/
redirect-home?tag=tagwort-21&site=home

tagwort erhält eine kleine Provision, wovon laufende Kosten (Internetadresse etc.) abgedeckt werden.

 


 

1. Lesung | Hebr 12,18-19.21-24

Die rechte Furcht vor Gott

Brüder!
18
Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind,
19 zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden;
21 Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.
22 Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung
23 und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten,
24 zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.

 

[nach oben]

 


 

Antwortpsalm | Ps 48,2-3b.3c-4.9.10-11

Die Stadt des großen Königs

Kehrvers (R) | vgl. Ps 48,10

"Deiner Huld, o Gott, gedenken wir / in deinem heiligen Tempel."

(GL 647,2)



Groß ist der Herr und hoch zu preisen / in der Stadt unsres Gottes.
Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; / er ist die Freude der ganzen Welt. - (R)

Der Berg Zion liegt weit im Norden; / er ist die Stadt des großen Königs.
Gott ist in ihren Häusern bekannt / als ein sicherer Schutz. - (R)

Wie wir's gehört hatten, so erlebten wir's jetzt / in der Stadt des Herrn der Heere, in der Stadt unsres Gottes; / Gott lässt sie ewig bestehen. - (R)

Über deine Huld, o Gott, denken wir nach / in deinem heiligen Tempel.
Wie dein Name, Gott, so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde; / deine rechte Hand ist voll von Gerechtigkeit. - R

 

[nach oben]

 


 

Evangelium | Mk 6,7-13

Die Aussendung der zwölf Jünger

In jener Zeit
7
rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben,
8 und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel,
9 kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
10 Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
11 Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
12 Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf.
13 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

 

[nach oben]

 


 

Namenstag | Maria Katharina Kasper, Bridida (Brigitte), Sigibert III., Winand, Severus, Franz Reinisch

Bridida (Brigitte)

Der Name bedeutet: die Erhabene (keltisch)

Brigida (Brigitta) von Kildare, Äbtissin
* um 451 (?) in Faughart bei Dundalk in Irland
+ 1. Februar 525 in Kildare in Irland

Der Legende zufolge stammte Brigidas Vater aus adligem Geschlecht, während ihre Mutter eine Leibeigene war. Patrick habe sie getauft. Brigida zeichnete sich durch ihre Schönheit aus, weigerte sich aber, zu heiraten. Schließlich gestattete man dem frommen Mädchen im Alter von 14 Jahren, das Elternhaus zu verlassen und Nonne zu werden. Unweit ihres Elternhauses gründete sie eine Zelle unter einer Eiche, bald darauf entstand daraus ein Kloster für Nonnen, dann eines für Mönche. Sie wurde Äbtissin dieses Doppelklosters, das eines der berühmtesten in Irland wurde.
Spätere Legenden berichten davon, dass sie Haustiere geheilt habe, im süddeutschen Raum gilt sie daher als Schutzheilige des Viehs. Als Frau von seltener Entschlusskraft und hoher Begabung gehört sie heute mit Patrick und Kolumban zu den drei irischen Schutzheiligen.
Der christliche Gedenktag nimmt den alten Feiertag für Brigit, der keltischen Muttergöttin auf, der als Frühlingsanfang gefeiert wurde. Zusammen mit Mariä Lichtmess und der Festlegung des christlichen Brigitten-Gedenktags auf den keltischen wurde die alte Tradition "getauft". Auch heute noch werden in irischen Kindergärten und Schulen Brigids-Kreuze in Fortführung der Tradition der alten Sonnensymbole geflochten und es werden Glücksspiele veranstaltet, die einen Blick in die Zukunft erlauben sollen.

Attribute: mit Kuh, als Magd, Feuerflammen über dem Kopf

Patronin von Irland; des Geflügels, der Kühe und des Viehs, der Kinder und Wöchnerinnen, gegen Unglück und Verfolgung

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

[nach oben]