Lesung & mehr

Donnerstag, 08. Februar 2007

tagwort

No. 1762

5. Woche im Jahreskreis - Donnerstag

1. Lesung | Gen 2,18-25
Das Paradies

Antwortpsalm | Ps 128,1-2.3.4-5
Haussegen

Evangelium | Mk 7,24-30
Die Erhörung der Bitte einer heidnischen Frau


Namenstag | Hieronymus Ämiliani, Dietarim, Hermenfried, Milada
Hieronymus Ämiliani


Hallo und herzlich willkommen,

an diesem Mittwoch kann auch des hl. Hieronymus Ämiliani gedacht werden, über den Sie unter "Namenstag" lesen und dessen Eigentexte Sie im Online-Schott finden können
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Februar08.htm

Außerdem kann heute auch der hl. Ordensfrau Josefine Bakhita gedacht werden, die Papst Johannes Paul II. im Heiligen Jahr 200 heilig gesprochen hat.

Einen guten Weg wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Gen 2,18-25

Das Paradies

18 Gott, der Herr, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
19 Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen.
20 Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.
21 Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
22 Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.
23 Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein / und Fleisch von meinem Fleisch. / Frau soll sie heißen, / denn vom Mann ist sie genommen.
24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.
25 Beide, Adam und seine Frau, waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.

 

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Antwortpsalm | Ps 128,1-2.3.4-5

Haussegen

Kehrvers (R) | vgl. Ps 128,1

"Selig die Menschen, die Gottes Wege gehen."

(GL 708,1)



Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt / und der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen; / wohl dir, es wird dir gut ergehn. - (R)

Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau / drinnen in deinem Haus. Wie junge Ölbäume sind deine Kinder / rings um deinen Tisch. - (R)

So wird der Mann gesegnet, / der den Herrn fürchtet und ehrt.
Es segne dich der Herr vom Zion her. / Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen. - R

 

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Evangelium | Mk 7,24-30

Die Erhörung der Bitte einer heidnischen Frau

In jener Zeit
24
brach Jesus auf und zog in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben.
25 Eine Frau, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war, hörte von ihm; sie kam sogleich herbei und fiel ihm zu Füßen.
26 Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben.
27 Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
28 Sie erwiderte ihm: Ja, du hast recht, Herr! Aber auch für die Hunde unter dem Tisch fällt etwas von dem Brot ab, das die Kinder essen.
29 Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der Dämon hat deine Tochter verlassen.
30 Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der Dämon es verlassen hatte.

 

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Namenstag | Hieronymus Ämiliani, Dietarim, Hermenfried, Milada

Hieronymus Ämiliani

Der Name bedeutet: heiliger Name (griech.)

Hieronymus Ämiliani, Ordensgründer
* 1486 in Venedig
+ 8. Februar 1537 in Somasca in Italien

Hieronymus Ämiliani kam aus wohlhabendem Haus und erhielt eine hervorragender Ausbildung. Er wurde Soldat und General in der Zeit der Machtkämpfe innerhalb Italiens zwischen Städten und Familien und der Kriege gegen Spanien und Frankreich. An diesen Kämpfen war auch die Kirche mit ihren Machtinteressen stark beteiligt. Bei der Verteidigung von Castelnuovo gegen die "Liga von Cambrai" geriet Hieronymus in Gefangenschaft und erlebte dort eine innere Umkehr: nach seiner - wunderhaften - Befreiung quittierte er den Militärdienst, empfing 1518 in Venedig die Priesterweihe, betätigte sich mit Werken der Nächstenliebe, besonders für Waisenkinder und Pestkranke, und führte ein Leben des Gebetes und der Buße.
Seuchen verheerten das Land, Hieronymus pflegte die Kranken, versorgte die Sterbenden, begrub des Nachts die Toten. Für die umher streunenden Kinder richtete er in oberitalienischen Städten Waisenhäuser ein, die mit Schulen verbunden waren, um den jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Beeindruckt schlossen sich ihm andere Menschen an; daraus entstand 1528 der Orden der Somasker, benannt nach dem Gründungsort. In Somaska starb Hieronymus auch, nachdem er sich während einer neuerlichen Pestseuche bei der Pflege an der tödlichen Krankheit angesteckt hatte.
Noch heute ist der Somasker-Orden in Italien tätig, in Belgien gibt es einen Orden der "Brüder vom heiligen Hieronymus Ämiliani".

Kanonisation: Papst Clemens sprach den Ordensstifter 1767 heilig, Papst Pius XI. ernannte ihn 1928 zum Patron der Waisen.

Attribute: Mönch mit Büchern und Totenkopf

Patron von Treviso und Venedig, der verlassenen Jugendlichen und Waisen, der Gründer von Schulen und Waisenhäusern

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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