Lesung & mehr

Samstag, 10. Februar 2007

tagwort

No. 1764

Scholastika

1. Lesung | Gen 3,9-24
Der Fall des Menschen

Antwortpsalm | Ps 90,1-2.3-4.5-6.12-13
Der ewige Gott - der vergängliche Mensch

Evangelium | Mk 8,1-10
Die Speisung der Viertausend


Namenstag | Scholastika, Brun, Wilhelm v. Malavalle
Wilhelm v. Malavalle


Hallo und herzlich willkommen,

am heutigen Samstag ist zugleich das Gedenken der hl. Scholastika angesetzt, deren Eigentexte Sie im Online-Schott finden, da nebenstehende Lesungen "vom Tage" sind
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Februar10.htm

Ein schönes Wochenende wünscht
Ihr Marcus A. Graf

tagwort gibt es täglich, kostenlos.

Damit das auch so bleibt, können Sie tagwort helfen, ohne direkt zu zahlen:
Nutzen Sie für Ihre nächste Bestellung von Büchern, CDs, DVDs oder Videos einfach unseren Partner AMAZON.DE über folgenden Link:

http://www.amazon.de/exec/obidos/
redirect-home?tag=tagwort-21&site=home

tagwort erhält eine kleine Provision, wovon laufende Kosten (Internetadresse etc.) abgedeckt werden.

 


 

1. Lesung | Gen 3,9-24

Der Fall des Menschen

9 Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach: Wo bist du?
10 Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
11 Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?
12 Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben und so habe ich gegessen.
13 Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt und so habe ich gegessen.
14 Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht / unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. / Auf dem Bauch sollst du kriechen / und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, / zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.
16 Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. / Unter Schmerzen gebierst du Kinder. / Du hast Verlangen nach deinem Mann; / er aber wird über dich herrschen.
17 Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. / Unter Mühsal wirst du von ihm essen / alle Tage deines Lebens.
18 Dornen und Disteln lässt er dir wachsen / und die Pflanzen des Feldes musst du essen.
19 Im Schweiße deines Angesichts / sollst du dein Brot essen, / bis du zurückkehrst zum Ackerboden; / von ihm bist du ja genommen. / Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.
20 Adam nannte seine Frau Eva (Leben), denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.
21 Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Röcke aus Fellen und bekleidete sie damit.
22 Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!
23 Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.
24 Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.

 

[nach oben]

 


 

Antwortpsalm | Ps 90,1-2.3-4.5-6.12-13

Der ewige Gott - der vergängliche Mensch

Kehrvers (R) | vgl. Ps 90,1

"Herr, du bist unsere Zuflucht / von Geschlecht zu Geschlecht."

(GL 630,1)



Herr, du warst unsere Zuflucht / von Geschlecht zu Geschlecht.
Ehe die Berge geboren wurden, / die Erde entstand und das Weltall, / bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. - (R)

Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub / und sprichst: «Kommt wieder, ihr Menschen!»
Denn tausend Jahre sind für dich / wie der Tag, der gestern vergangen ist, / wie eine Wache in der Nacht. - (R)

Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus; / sie gleichen dem sprossenden Gras.
Am Morgen grünt es und blüht, / am Abend wird es geschnitten und welkt. - (R)

Unsre Tage zu zählen, lehre uns! / Dann gewinnen wir ein weises Herz.
Herr, wende dich uns doch endlich zu! / Hab Mitleid mit deinen Knechten! - R

 

[nach oben]

 


 

Evangelium | Mk 8,1-10

Die Speisung der Viertausend

1 In jenen Tagen waren wieder einmal viele Menschen um Jesus versammelt. Da sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger zu sich und sagte:
2 Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen.
3 Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weither gekommen.
4 Seine Jünger antworteten ihm: Woher soll man in dieser unbewohnten Gegend Brot bekommen, um sie alle satt zu machen?
5 Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben.
6 Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie seinen Jüngern zum Verteilen; und die Jünger teilten sie an die Leute aus.
7 Sie hatten auch noch ein paar Fische bei sich. Jesus segnete sie und ließ auch sie austeilen.
8 Die Leute aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übrig gebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll.
9 Es waren etwa viertausend Menschen beisammen. Danach schickte er sie nach Hause.
10 Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.

 

[nach oben]

 


 

Namenstag | Scholastika, Brun, Wilhelm v. Malavalle

Wilhelm v. Malavalle

Der Name bedeutet: Wille und Schutz (althochdt.)

Wilhelm (Guglielmo) ("der Große") von Malavalle, Einsiedler
* in Italien
+ 10. Februar 1157 in Malavalle bei Siena

Wilhelm, auch "der Große" genannt, ließ sich nach ungebundenem Jugendleben in eine nicht abnehmbare Rüstung einschmieden und pilgerte mit darüber gelegtem Bußgewand 1145 nach Rom und ins Heilige Land. Nach seiner Rückkehr ließ er sich in der Einöde bei Malavalle nahe Siena nieder und versuchte vergebens, die Einsiedlergemeinschaften in der Toskana zu reformieren.
Nach Wilhelms Tod entstand dort eine Eremitengemeinschaft, der Wilhelmiten-Orden, der sich der Krankenpflege widmete.

Kanonisation: Papst Innozenz III. sprach Wilhelm 1202 heilig.

Patron der Klempner

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

[nach oben]