Lesung & mehr

Sonntag, 11. Februar 2007

tagwort

No. 1765

6. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung | Jer 17,5-8
Fluch oder Segen

Antwortpsalm | Ps 1,1-2.3.4 u. 6
Die beiden Wege

2. Lesung | 1 Kor 15,12.16-20
Die Auferweckung Christi und das Heil

Evangelium | Lk 6,17.20-26
Der Andrang des Volkes / Seligpreisungen und Weherufe

Namenstag | Theobert, Anselm v. Rot, Theodor
Theodor


Hallo und herzlich willkommen,

der heutige Sonntag ist zugleich "Welttag der Kranken", zu dem Papst Benedikt XVI. auch in diesem Jahr eine Botschaft verfasst hat
-> http://www.vatican.va/holy_father/
benedict_xvi/messages/sick/documents/
hf_ben-xvi_mes_20061208_world-day-of-the-sick-2007_ge.html

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Ihr Marcus A. Graf

 


 

1. Lesung | Jer 17,5-8

Fluch oder Segen

5 [So spricht der Herr:] Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, / auf schwaches Fleisch sich stützt / und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
6 Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, / der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, / im salzigen Land, wo niemand wohnt.
7 Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt / und dessen Hoffnung der Herr ist.
8 Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist / und am Bach seine Wurzeln ausstreckt:Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; / seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, / unablässig bringt er seine Früchte.

 

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Antwortpsalm | Ps 1,1-2.3.4 u. 6

Die beiden Wege

Kehrvers (R) | vgl. Jer 17,7

"Gesegnet, wer auf den Herrn sich verlässt."

(GL 708,1)



Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, / nicht auf dem Weg der Sünder geht, / nicht im Kreis der Spötter sitzt, /
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, / über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, / der an Wasserbächen gepflanzt ist, / der zur rechten Zeit seine Frucht bringt / und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, / wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler: / Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, / der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

 

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2. Lesung | 1 Kor 15,12.16-20

Die Auferweckung Christi und das Heil

Brüder!
12 Wenn verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?
16
Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden;
18 und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.
19 Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.

 

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Evangelium | Lk 6,17.20-26

Der Andrang des Volkes / Seligpreisungen und Weherufe

In jener Zeit
17
stieg Jesus mit seinen Jüngern den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei.

20 Jesus richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
21 Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. / Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
23 Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
24 Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.
25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.
26 Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

 

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Namenstag | Theobert, Anselm v. Rot, Theodor

Theodor

Der Name bedeutet: Gottes Geschenk (griech.)

Theodor Babilon, Geschäftsführer
* 26. Februar 1899 in Köln
+ 11. Februar (?) 1945 in Buchenwald oder Ohrdruf

Theodor Babilon leistete im 1. Weltkrieg Militärdienst und war ab 1919 beim Kolpingswerk beschäftigt, ab 1932 als Geschäftsführer in Köln. Wegen seiner kritischen Haltung zum Nationalsozialismus wurde er im August 1944 verhaftet; eine Gegelegnheit zur Flucht nutzte er nicht, um seine Frau und die fünf Kinder nicht zu gefährden. Er soll dann ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar oder ins KZ Ohrdruf gebracht worden sein und sei dort an Hirnhautentzündung gestorben.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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