Lesung & mehr

Freitag, 02. März 2007

tagwort

No. 1779

1. Fastenwoche - Freitag

Herz-Jesu-Freitag

Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen

1. Lesung | Ez 18,21-28
Schuld und Gerechtigkeit

Antwortpsalm | Ps 130,1-2.3-4.5-6b.6c-7a u. 8
Bitte in tiefer Not

Evangelium | Mt 5,20-26
Vom Gesetz und von den Propheten / Vom Töten und von der Versöhnung

Namenstag | Karl d. Gute, Grimo v. Ursberg, Agnes v. Prag, P. Engelmar Unzeitig
Karl d. Gute


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1. Lesung | Ez 18,21-28

Schuld und Gerechtigkeit

So spricht Gott, der Herr:
21 Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben.
22 Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben.
23 Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt?
24 Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er Unrecht tut und all die Gräueltaten begeht, die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben? Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünde, die er begangen hat, ihretwegen muss er sterben.
25 Ihr aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig.
26 Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben.
27 Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren.
28 Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.

 

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Antwortpsalm | Ps 130,1-2.3-4.5-6b.6c-7a u. 8

Bitte in tiefer Not

Kehrvers (R) | Ps 130,3

"Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, / Herr, wer könnte bestehen?"

(GL 191,1)



Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: / Herr, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu, / achte auf mein lautes Flehen! - (R)

Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, / Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung, / damit man in Ehrfurcht dir dient. - (R)

Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, / ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn / mehr als die Wächter auf den Morgen. - (R)

Mehr als die Wächter auf den Morgen / soll Israel harren auf den Herrn.
Ja, er wird Israel erlösen / von all seinen Sünden. - R

 

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Evangelium | Mt 5,20-26

Vom Gesetz und von den Propheten / Vom Töten und von der Versöhnung

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
20
Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
25 Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen.
26 Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.

 

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Namenstag | Karl d. Gute, Grimo v. Ursberg, Agnes v. Prag, P. Engelmar Unzeitig

Karl d. Gute

Der Name bedeutet: der Tüchtige

Karl I. von Flandern, "der Gute", Graf von Flandern, Märtyrer
* um 1084 in Dänemark
+ 2. März 1127 in Brügge

Karl war Sohn des Königs Knud von Dänemark. Nach einer Pilgerfahrt ins Heilige Land wurde er Graf von Flandern, beim Volk außerordentlich beliebt, aber von Gegnern bedrängt. Karl war ein engagierter Verteidiger des Gottesfriedensgedankens: dass wenigstens zu bestimmten Feiertagen kriegerische Auseinandersetzungen eingestellt werden sollten. "Er gab seinem Land die Ruhe und den Frieden eines Klosters", sagte ein Zeitgenosse. In einem Racheakt wurde Karl 1127 in Brügge während der Messe ermordet und schon bald als Märtyrer verehrt.
Karls Gebeine werden in der Kirche St. Saveur in Brügge verehrt.

Patron gegen Fieber

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
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