Lesung & mehr

Mittwoch, 07. März 2007

tagwort

No. 1784

2. Fastenwoche - Mittwoch

1. Lesung | Jer 18,18-20
Die Bitte um Bestrafung der Gegner

Antwortpsalm | Ps 31,5-6.12 u. 14.15-16
Gott, die sichere Zuflucht

Evangelium | Mt 20,17-28
Die dritte Ankündigung von Leiden und Auferstehung / Vom Herrschen und vom Dienen

Namenstag | Perpetua u. Felizitas, Reinhard, Volker, Willeich, Johannes v. Gorze
Felizitas


Hallo und herzlich willkommen,

am heutigen 7. März gedenkt die Kirche auch der hll. Märtyrerinnen Perpetua Feiliztas mit Eigentexten, die Sie im Online-Schott nachlesen können
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Maerz07.htm

Einen Gott rühmenden Tag wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Jer 18,18-20

Die Bitte um Bestrafung der Gegner

18 Meine Feinde sagten: / Kommt, lasst uns gegen Jeremia Pläne schmieden! Denn nie wird dem Priester die Weisung ausgehen, / dem Weisen der Rat und dem Propheten das Wort. Kommt, wir wollen ihn mit seinen eigenen Worten schlagen / und Acht geben auf alles, was er sagt.
19 Gib du, Herr, Acht auf mich / und höre das Gerede meiner Widersacher!
20 Darf man denn Gutes mit Bösem vergelten? / [Denn sie haben (mir) eine Grube gegraben.Denk daran, wie ich vor dir stand, / um zu ihren Gunsten zu sprechen / und deinen Zorn von ihnen abzuwenden.

 

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Antwortpsalm | Ps 31,5-6.12 u. 14.15-16

Gott, die sichere Zuflucht

Kehrvers (R) | Ps 31,17b

"In deiner Güte hilf mir, o Herr!"

(GL 716,1)



Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten; / denn du bist meine Zuflucht.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist; / du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. - (R)

Zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden, / ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden; / wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir.
Ich höre das Zischeln der Menge - Grauen ringsum. / Sie tun sich gegen mich zusammen; / sie sinnen darauf, mir das Leben zu rauben. - (R)

Ich aber, Herr, ich vertraue dir, / ich sage: «Du bist mein Gott.»
In deiner Hand liegt mein Geschick; / entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger! - R

 

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Evangelium | Mt 20,17-28

Die dritte Ankündigung von Leiden und Auferstehung / Vom Herrschen und vom Dienen

In jener Zeit,
17
als Jesus nach Jerusalem hinaufzog, nahm er unterwegs die zwölf Jünger beiseite und sagte zu ihnen:
18 Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen
19 und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen.

20 Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
21 Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.
22 Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
23 Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
24 Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
25 Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
26 Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
27 und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
28 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 

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Namenstag | Perpetua u. Felizitas, Reinhard, Volker, Willeich, Johannes v. Gorze

Felizitas

Der Name bedeutet: das Glück (latein.)

Felicitas, Märtyrerin
+ 202 (oder 203) in Karthago, beim heutigen Tunis

Die Sklavin Felicitas und ihre Herrin Perpetua waren verhaftet worden, weil sie sich als Katechumenen auf die Taufe vorbereiteten. Noch auf dem Weg zum Gefängnis empfingen sie die Taufe. Sie wurden gefoltert, dann zusammen mit weiteren Christen bei einer Vorführung, die Kaiser Septimus Severus zum Geburtstag seines Sohnes abhalten ließ, im Zirkus wilden Tieren vorgeworfen und, weil sie überlebt hatten, anschließend erdolcht. Zwei Tage vor ihrer Hinrichtung brachte Felicitas ein Kind zur Welt, sie war im achten Monat schwanger; das Kind wurde von einer christlichen Familie aufgenommen und aufgezogen.
Über dem Grab von Perpetua und Felicitas wurde bald schon eine Kirche erbaut.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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