Lesung & mehr

Dienstag, 13. März 2007

tagwort

No. 1790

3. Fastenwoche - Dienstag

1. Lesung | Dan 3,25.34-43
Das Gebet des Asarja

Antwortpsalm | Ps 25,4-5.6-7.8-9
Die Bitte um Vergebung und Leitung

Evangelium | Mt 18,21-35
Von der Pflicht zur Vergebung / Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger

Namenstag | Paulina, Leander, Answin (Oswin), Judith, Sancha
Leander


Hallo und herzlich willkommen,

das Bistum Fulda gedenkt heute besonders der hl. Paulina, Gründerin des Klosters Paulinzella.

Einen Tag der Versöhnung wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Dan 3,25.34-43

Das Gebet des Asarja

In jenen Tagen
25 sprach Asarja mitten im Feuer folgendes Gebet:
34
Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer; löse deinen Bund nicht auf!
35 Versag uns nicht dein Erbarmen, deinem Freund Abraham zuliebe, deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen,
36 denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres.
37 Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt.
38 Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.
39 Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
40 Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer, so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne. Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.
41 Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht.
42 Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde, nach deinem überreichen Erbarmen!
43 Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend; verschaff deinem Namen Ruhm, Herr!

 

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Antwortpsalm | Ps 25,4-5.6-7.8-9

Die Bitte um Vergebung und Leitung

Kehrvers (R) | Ps 25,6a

"Denk an dein Erbarmen, o Herr!"

(GL 172,3 oder 733,1)



Zeige mir, Herr, deine Wege, / lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich; / denn du bist der Gott meines Heiles. / Auf dich hoffe ich allezeit. - (R)

Denk an dein Erbarmen, Herr, / und an die Taten deiner Huld; / denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel! / In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig. - (R)

Gut und gerecht ist der Herr, / darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht, / die Gebeugten lehrt er seinen Weg. - R

 

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Evangelium | Mt 18,21-35

Von der Pflicht zur Vergebung / Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger

In jener Zeit
21
trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal?
22 Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.

23 Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
24 Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
25 Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
26 Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
27 Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
28 Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
29 Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
30 Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
31 Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
32 Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
33 Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
34 Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
35 Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.

 

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Namenstag | Paulina, Leander, Answin (Oswin), Judith, Sancha

Leander

Der Name bedeutet: Mann aus dem Volk (griech.)

Leander von Sevilla, Erzbischof von Sevilla
* um 545 in Cartagena in Spanien
+ 27. Februar 600 in Sevilla

Leander stammte aus einer römischen Familie, seine Geschwister waren Isidor von Sevilla, Fulgentius von Astigi und Florentina von Astigi. Aus Cartagena musste seine Familie vor den anrückenden Westgoten nach Sevilla fliehen. Hier wurde er Benediktinermönch und war befreundet mit dem Westgotenprinzen Hermengild, dessen Vater, der Westgotenkönig Leovigild, dem Arianismus anhing. Als sein Sohn zum römischen Glauben konvertierte, schrieb der Vater dies dem Einfluss Leanders zu und verbannte ihn 581. Leander ging nach Konstantinopel, um für Hermengild zu werben, und lernte dort den späteren Papst Gregor, den Großen, kennen.
Hermengild versuchte, einen Umsturz zu organisieren; es gab Bürgerkrieg, aber Hermengild unterlag, Leovigild und mit ihm der Arianismus siegten. Dennoch konnte Leander um 583 nach Sevilla zurückkehren und wurde dort 584 Erzbischof. Schon 586 starb der arianische König, sein anderer Sohn und Nachfolger Rekkared und mit ihm das ganze westgotische Volk fanden unter dem Einfluss Leanders zurück zum katholischen Glauben. Leander war Mitinitiator des Konzils von Toledo, wo er mit einer Lobrede auf die Kirche Aufmerksamkeit erregte.
Leander war der mächtigste und einflussreichste Kirchenmann Spaniens in jener Zeit. Sein Lebenswerk war der Kampf gegen den Arianismus, der im römischen Altreich bereits überwunden, in den germanischen Völkern aber noch von großer Bedeutung war. Für die erfolgreichen Bemühungen im Kampf gegen den Arianismus verlieh ihm Papst Gregor als Ehrenzeichen das Pallium.

Patron von Sevilla; gegen Rheumatismus

Bauernregel: "Alexander und Leander (am 27. Februar) suchen Märzluft miteinander."

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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