Lesung & mehr

Mittwoch, 14. März 2007

tagwort

No. 1791

3. Fastenwoche - Mittwoch

1. Lesung | Dtn 4,1.5-9
Ermahnung und Ausblick

Antwortpsalm | Ps 147,12-13.15-16.19-20
Dank für Gottes Güte

Evangelium | Mt 5,17-19
Vom Gesetz und von den Propheten

Namenstag | Mathilde, Eva, Einhard, Konrad Müller, Gottfried Könzgen
Mathilde


Hallo und herzlich willkommen,

an diesem Mittwoch der dritten Fastenwoche wird besonders in den Diözesen Fulda, Magdeburg und Paderborn der hl. Mathilde gedacht, über deren interessantes Leben Sie unter "Namenstag" lesen können und deren Eigentexte Sie im Online-Schott finden
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Maerz14.htm

Zuletzt gedenkt das Bistum Lüttich bereits heute der seligen Reklusin Eva, deren Gedenken allgemein erst am 5. April begangen wird.

Einen einfach guten Mittwoch wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Dtn 4,1.5-9

Ermahnung und Ausblick

Mose sprach zum Volk:
1 Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
5
Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
6 Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennen lernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
7 Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
8 Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
9 Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!

 

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Antwortpsalm | Ps 147,12-13.15-16.19-20

Dank für Gottes Güte

Kehrvers (R) | Ps 147,12

"Jerusalem, preise den Herrn!"

(GL 477)



Jerusalem, preise den Herrn, / lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht, / die Kinder in deiner Mitte gesegnet. - (R)

Er sendet sein Wort zur Erde, / rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle, / streut den Reif aus wie Asche. - (R)

Er verkündet Jakob sein Wort, / Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt, / keinem sonst seine Rechte verkündet. - R

 

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Evangelium | Mt 5,17-19

Vom Gesetz und von den Propheten

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
17
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

 

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Namenstag | Mathilde, Eva, Einhard, Konrad Müller, Gottfried Könzgen

Mathilde

Der Name bedeutet: die im Kampf Mächtige (althochdt.)

Mathilde, Wohltäterin, Klostergründerin
* um 895 in Engern in Sachsen
+ 14. März 968 in Quedlinburg

Mathilde war die Tochter des sächsischen Grafen Dietrich; sie wurde bei ihrer Großmutter, der Äbtissin im Frauenstift Herford, erzogen. Sie war schön, anmutig, gelehrt, geschickt. Herzog Heinrich von Sachsen, der spätere König Heinrich I., vermählte sich 909 mit ihr. Mit ihm bekam sie fünf Kinder, darunter den späteren Kaiser Otto I. und Bruno, den späteren Erzbischof von Köln.
Mathilde war eine Frau, die auch schwere Schicksalsschläge wegsteckte: der frühe Tod ihres Mannes und die Probleme der Thronnachfolge, das Misstrauen ihrer Kinder - vor allem ihres Lieblingssohnes Heinrich -, die in der fast grenzenlosen Freigiebigkeit der Mutter und deren Nächstenliebe eine Verschwendung von Throngeldern vermuteten, schließlich der frühe Tod eben jenes Lieblingssohnes Heinrich. Nach dem Tod ihres Mannes 936 gab sie sich ganz den Werken der Barmherzigkeit hin. Sie war eine "gute Mutter der Nation", eine edle Dame, eine fromme und demütige Gläubige, weltoffen und klug. Auf ihre Stiftung gehen die Klöster Quedlinburg, Pölde, Engern und Nordhausen zurück. In Quedlinburg ist sie begraben.

Attribute: Königin, Almosen verteilend

Bauernregel: "Mathilde noch Schnee / tut den Früchten weh!"


mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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