Lesung & mehr

Donnerstag, 15. März 2007

tagwort

No. 1792

3. Fastenwoche - Donnerstag

1. Lesung | Jer 7,23-28
Gehorsam, nicht Opfer

Antwortpsalm | Ps 95,1-2.6-7c.7d-9
Aufruf zur Treue gegen Gott

Evangelium | Lk 11,14-23
Verteidigungsrede Jesu

Namenstag | Klemens Maria Hofbauer, Zacharias, Diedo, Louise de Marillac, Pius Keller
Zacharias


Hallo und herzlich willkommen,

der heutige Donnerstag ist zugleich nicht gebotener Gedenktag des hl. Klemens Maria Hofbauer, dessen Eigentexte Sie im Online-Schott finden
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Maerz15.htm

Außerdem gedenkt besonders das Bistum Fulda des hl. Zacharias, Papst im 8. Jahrhundert, über den Sie unter "Namenstag" lesen können.

Einen frühlingshaften Donnerstag wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Jer 7,23-28

Gehorsam, nicht Opfer

So spricht der Herr:
23 Ich gab meinem Volk folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht.
24 Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.
25 Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten.
26 Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter.
27 Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören. Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten.
28 Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden.

 

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Antwortpsalm | Ps 95,1-2.6-7c.7d-9

Aufruf zur Treue gegen Gott

Kehrvers (R) | vgl. Ps 95,7d.8a

"Hört auf die Stimme des Herrn, / verhärtet nicht euer Herz!"

(GL 529,5)



Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn / und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, / vor ihm jauchzen mit Liedern! - (R)

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, / lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott, / wir sind das Volk seiner Weide, / die Herde, von seiner Hand geführt. - (R)

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! /
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, / wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht, / sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten doch mein Tun gesehen. - R

 

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Evangelium | Lk 11,14-23

Verteidigungsrede Jesu

In jener Zeit
14
trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
15 Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
16 Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
17 Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein.
18 Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
19 Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
21 Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
22 wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
23 Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

 

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Namenstag | Klemens Maria Hofbauer, Zacharias, Diedo, Louise de Marillac, Pius Keller

Zacharias

Der Name bedeutet: Gott gedenkt (hebr.)

Zacharias, Papst
* um 690 in Kalabrien
+ 15. März 752

Zacharias wurde als Sohn einer griechischen Familie geboren. Er pflegte enge Beziehungen zu Papst Gregor III. und begründete als Papst ab 741 durch Geltendmachung seiner Autorität den Einfluss, den die abendländische Kirche in den weltlichen Angelegenheiten Europas ausüben sollte. Zacharias gelang es, die Lombarden mit Geschick auszusöhnen und sie zur Rückgabe vieler Städte und Ländereien an die Kirche zu bewegen. Im Jahre 751 setzte Pippin, der Kurze, der eigentliche Herrscher des Fränkischen Reiches, den merowingischen Schattenkönig Childerich III. mit Hilfe des Papstes ab. Durch die öffentliche Segnung Pippins - die erste Amtseinsetzung eines weltlichen Herrschers durch einen Papst - festigte Zacharias die Beziehungen zwischen dem Papsttum und dem mächtigen Karolingerreich, das durch Pippin begründet wurde.
Zacharias war im Volk hoch angesehen und besonders mildtätig. Er unterstützte die Missionsarbeit des Bonifatius in Deutschland, übersetzte die Dialoge von Papst Gregor I., dem Großen, ins Griechische und war der letzte Grieche auf dem Papstthron.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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