Lesung & mehr

Montag, 02. April 2007

tagwort

No. 1810

Montag in der Karwoche

1. Lesung | Jes 42,5a.1-7

Antwortpsalm | Ps 27,1.2.3.13-14
Die Gemeinschaft mit Gott

Evangelium | Joh 12,1-11
Die Salbung in Betanien

Namenstag | Franz v. Paola, Maria v. Ägypten, Eustasius, Thetwif, Sandrina
Maria v. Ägypten


Hallo und herzlich willkommen,

auch wenn heute Montag der Karwoche ist, ist der 2. April doch zugleich nicht gebotener Gedenktag des hl. Franz von Páola
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/April02.htm

Mit guten Segenswünschen
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Jes 42,5a.1-7

5 So spricht Gott, der Herr:
1
Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; / das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, / er bringt den Völkern das Recht.
2 Er schreit nicht und lärmt nicht / und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
3 Das geknickte Rohr zerbricht er nicht / und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; / ja, er bringt wirklich das Recht.
4 Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, / bis er auf der Erde das Recht begründet hat. / Auf sein Gesetz warten die Inseln.
5 So spricht Gott, der Herr, / der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, / der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht / und allen, die auf ihr leben, den Geist:
6 Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, / ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, / der Bund für mein Volk / und das Licht für die Völker zu sein:
7 blinde Augen zu öffnen, / Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, / aus ihrer Haft zu befreien.

 

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Antwortpsalm | Ps 27,1.2.3.13-14

Die Gemeinschaft mit Gott

Kehrvers (R) | Ps 27,1a

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil."

(GL 487)



Der Herr ist mein Licht und mein Heil: / Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens: / Vor wem sollte mir bangen? - (R)

Dringen Frevler auf mich ein, / um mich zu verschlingen,
meine Bedränger und Feinde, / sie müssen straucheln und fallen. - (R)

Mag ein Heer mich belagern: / Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben: / Ich bleibe dennoch voll Zuversicht. - (R)

Ich bin gewiss, zu schauen / die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn und sei stark! / Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn! - R

 

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Evangelium | Joh 12,1-11

Die Salbung in Betanien

1 Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.
2 Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente und Lazarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren.
3 Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
4 Doch einer von seinen Jüngern, Judas Iskariot, der ihn später verriet, sagte:
5 Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben?
6 Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte.
7 Jesus erwiderte: Lass sie, damit sie es für den Tag meines Begräbnisses tue.
8 Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer bei euch.
9 Viele Juden hatten erfahren, dass Jesus dort war, und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.
10 Die Hohenpriester aber beschlossen, auch Lazarus zu töten,
11 weil viele Juden seinetwegen hingingen und an Jesus glaubten.

 

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Namenstag | Franz v. Paola, Maria v. Ägypten, Eustasius, Thetwif, Sandrina

Maria v. Ägypten

Der Name bedeutet: die Beleibte/die Schöne
/ die Bittere/die von Gott Geliebte (aramäisch)

Maria von Ägypten, Einsiedlerin
* in Alexandria
+ 430 (?) in der Wüste östlich Jericho

Maria lebte der Legende nach 17 Jahre als Prostituierte in Alexandria. Eines Tages entschloss sie sich, an einer Wallfgahrt zum "heiligen Kreuz" in Jerusalem teilzunehmen. Auch um das Schiff zu bezahlen, das nach Jerusalem fuhr, bot sie der Mannschaft ihre Dienste an. Drei Mal versuchte sie dann, am Gottesdienst in der Grabeskirche in Jerusalem teilzunehmen, aber jedes Mal wurde sie an der Tür der Kirche von einer unsichtbaren Macht zurückgehalten und eine Stimme sagte ihr, sie sei nicht wert, das Kreuz des Schmerzensmannes zu sehen. Schließlich sah an der Wand der Kirche ein Bild der Maria und betete zu ihr, dass sie Gnade bei ihrem Sohn erwürbe und er ihr die Sünden vergäbe. Diese Hingabe an die Gottesmutter öffnet Maria den Weg, sie konnte über die Schwelle treten, nichts hinderte sie mehr.
Ein Unbekannter schenkte ihr drei Münzen, sie kaufte davon drei Brote und zog sich als Büßerin in die Wüste jenseits des Jordans zurück. Dort fand 46 Jahre später der Mönch == Zosimus die nackte, vollkommen mit Haaren bedeckte Maria; sie bat ihn, am nächsten Osterfest wieder zu ihr über den Jordan zu kommen uznd ihr die heilige Kommunion zu verabreichen. Als das Osterfest nahte, machte Zosimas sich mit den Abendmahlsgaben auf zum Jordan, aber der Fluss war aus seinem Bett getreten, er konnte nicht hinüber. Da kam Maria ihm entgegen, schlug das Kreuz, schritt über das Wasser, empfing das Abendmahl, machte wiederum das Kreuzeszeichen, schritt zurück über das Wasser und verschwand.
Als Zosimus zurückkehrte, sah er sie tot liegen, in den Sand geritzt die Bitte, sie zu begraben. Obwohl bereits ein jahr tot, war ihr Körper nicht verwest. Als Zosimus noch überlegte, erschien ein Löwe und grub mit seinen Tatzen das Grab, in das Zosimus sie dann bettete.
Schon im 6. Jahrhundert war Marias Grab Ziel von Wallfahrten. Angebliche Reliquien kamen nach Rom, Neapel und Antwerpen.

Attribute: nackt, mit Haaren bedeckt; drei Brote

Patronin der Büßerinnen und reumütiger Sünderinnen; gegen Fieber

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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