Lesung & mehr

Freitag, 13. April 2007

tagwort

No. 1821

Freitag der Osteroktav

1. Lesung | Apg 4,1-12
Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

Antwortpsalm | Ps 118,1 u. 4.22-23.24 u. 26-27a
Eine Dankliturgie

Evangelium | Joh 21,1-14
Die Erscheinung des Auferstandenen am See

Namenstag | Martin I., Kassian u. Vigilius, Hermenegild, Paulus Diaconus, Paternus, Ida v. Boulogne
Martin I.


Hallo und herzlich willkommen,

an diesem Freitag der Osteroktav kann auch des hl. Papstes Martin I. gedacht werden; die Eigentexte hierzu finden Sie im Online-Schott
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/April13.htm

Außerdem ist im Bistum Bozen-Brixen heute Gedenktag der hll. Kassian und Vigilius.

Gottes reichen Segen wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Apg 4,1-12

Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt.
1
Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen.
2 Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten.
3 Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend.
4 Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.
5 Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem,
6 dazu Hannas, der Hohepriester, Kajaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten.
7 Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan?
8 Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
9 Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
10 so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
11 Er (Jesus) ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

 

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Antwortpsalm | Ps 118,1 u. 4.22-23.24 u. 26-27a

Eine Dankliturgie

Kehrvers (R) | Ps 118,22

"Der Stein, den die Bauleute verwarfen, / er ist zum Eckstein geworden."

(GL 233,1 oder 232,6)


Danket dem Herrn, denn er ist gütig, / denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: / Denn seine Huld währt ewig. - (R)

Der Stein, den die Bauleute verwarfen, / er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht, / vor unseren Augen geschah dieses Wunder. - (R)

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; / wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. / Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. /
Gott, der Herr, erleuchte uns. - R

 

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Evangelium | Joh 21,1-14

Die Erscheinung des Auferstandenen am See

In jener Zeit
1
offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise.
2 Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
3 Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
4 Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5 Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
6 Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
7 Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
8 Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
9 Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
10 Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
11 Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
12 Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
14 Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

 

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Namenstag | Martin I., Kassian u. Vigilius, Hermenegild, Paulus Diaconus, Paternus, Ida v. Boulogne

Martin I.

Der Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Martin I., Papst, Märtyrer
* um 600 in Todi in Umbrien
+ 16. September 655 in Cherson in der Ukraine

Martin war vor seiner Papstwahl päpstlicher Gesandter am kaiserlichen Hof in Konstantinopel. 649 wurde er zum Papst gewählt und ohne kaiserliche Bestätigung geweiht. Sein Regierungsantritt fiel in eine Zeit hitziger theologischer Streitigkeiten um das Problem des Monotheletismus, die Frage, "wieviele Willen" in Jesus wirksam gewesen seien. Die Diskussion war so heftig, dass der byzantinische Kaiser Konstantin II., der die Einheit der Kirche und des Reiches angesichts drohender muslimischer Angriffe erhalten wollte, 648 jede weitere Diskussion über dieses leidige Thema strikt verbot.
Nachdem die in Rom unter Martins Vorsitz abgehaltene Lateransynode dieses Dekret und den Monotheletismus 649 verurteilt hatte, schickte der Kaiser ein Verhaftungskommando; doch dessen Leiter revoltierte gegen den Kaiser und erklärte sich selbst zum Herrn über Italien. Drei Jahre lang konnte der Papst in seinem Schatten ungestört regieren. Nach dessen Tod wurde Martin jedoch 653 von einem neuerlichen Exekutionskommando gefangen genommen, 654 nach Konstantinopel gebracht, wegen Hochverrats zum Tod verurteilt, dann begnadigt und in die Verbannung auf der Krim geschickt, wo er starb.
Noch zu seinen Lebzeiten war in Rom sein Nachfolger, Eugen I., gewählt worden; da Martin nie abgedankt hatte, galt er aber noch als amtierender Papst. Seine Verehrung ist v. a. in der Ostkirche verbreitet.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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