Lesung & mehr

Samstag, 14. April 2007

tagwort

No. 1822

Samstag der Osteroktav

1. Lesung | Apg 4,13-21
Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

Antwortpsalm | Ps 118,1-2.14-15.16-17.18-19.20-21
Eine Dankliturgie

Evangelium | Mk 16,9-15
Die Erscheinungen des Auferstandenen

Namenstag | Hadwig, Lidwina, Ernestine, Adolf Freiherr v. Harnier
Ernestine


Hallo und herzlich willkommen,

am heutigen Samstag begeht das Erzbistum München-Freising den Jahrestag der Weihe der Metropolitankirche.

An jedem Ort lebendige Kirche wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Apg 4,13-21

Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

In jenen Tagen,
13 als die Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu,
14 sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen sagen.
15 Sie befahlen ihnen, den Hohen Rat zu verlassen; dann berieten sie miteinander
16 und sagten: Was sollen wir mit diesen Leuten anfangen? Dass offensichtlich ein Wunder durch sie geschehen ist, ist allen Einwohnern von Jerusalem bekannt; wir können es nicht abstreiten.
17 Damit aber die Sache nicht weiter im Volk verbreitet wird, wollen wir ihnen bei Strafe verbieten, je wieder in diesem Namen zu irgendeinem Menschen zu sprechen.
18 Und sie riefen sie herein und verboten ihnen, jemals wieder im Namen Jesu zu predigen und zu lehren.
19 Doch Petrus und Johannes antworteten ihnen: Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst.
20 Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.
21 Jene aber drohten ihnen noch mehr und ließen sie dann gehen; denn sie sahen keine Möglichkeit, sie zu bestrafen, mit Rücksicht auf das Volk, da alle Gott wegen des Geschehenen priesen.

 

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Antwortpsalm | Ps 118,1-2.14-15.16-17.18-19.20-21

Eine Dankliturgie

Kehrvers (R) | Ps 118,21a

"Ich danke dir, Herr, dass du mich erhört hast."

(GL 233,1 oder 232,6)


Danket dem Herrn, denn er ist gütig, / denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen: / Denn seine Huld währt ewig. - (R)

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; / er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: / «Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht! - (R)

Die Rechte des Herrn ist erhoben, / die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!»
Ich werde nicht sterben, sondern leben, / um die Taten des Herrn zu verkünden. - (R)

Der Herr hat mich hart gezüchtigt, / doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, / damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken. - (R)

Das ist das Tor zum Herrn, / nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast; / du bist für mich zum Retter geworden. - R

 

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Evangelium | Mk 16,9-15

Die Erscheinungen des Auferstandenen

9 Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
10 Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten.
11 Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.
12 Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.
13 Auch sie gingen und berichteten es den anderen und auch ihnen glaubte man nicht.
14 Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.
15 Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

 

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Namenstag | Hadwig, Lidwina, Ernestine, Adolf Freiherr v. Harnier

Ernestine

Der Name bedeutet: die Entschlossene (althochdt.)

Ernestine (Theodora Augusta) von Bayern, Priorin in Neuburg
+ 14. April 1775

Ernestine war die Tochter des Herzogs von Pfalz-Suhlbach, wurde im Stift Essen erzogen und dann mit Graf Wilhelm von Rheinhessen vermählt. 1731 trat sie als Witwe ins Karmeliterinnenkloster in Neuburg an der Donau ein und erhielt den Ordensnamen Theodora Augusta. Sie zeichnete sich durch vorbildliches Ordensleben und ihre Liebe zur Armut aus, wurde später Priorin dieses Klosters und starb im Ruf der Heiligkeit.
Theodora Augustas Gebeine kamen 1807 in die Hofkirche in Neuburg.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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