Lesung & mehr

Montag, 16. April 2007

tagwort

No. 1824

2. Osterwoche - Montag

1. Lesung | Apg 4,23-31
Gebet der Urgemeinde um Furchtlosigkeit

Antwortpsalm | Ps 2,1-3.4-6.7-9

Evangelium | Joh 3,1-8
Das Gespräch mit Nikodemus

Namenstag | Benedikt Josef Labre, Bernadette Soubirous, Servulus Patermann
Benedikt Josef Labre


tagwort gibt es täglich, kostenlos.

Damit das auch so bleibt, können Sie tagwort helfen, ohne direkt zu zahlen:
Nutzen Sie für Ihre nächste Bestellung von Büchern, CDs, DVDs oder Videos einfach unseren Partner AMAZON.DE über folgenden Link:

http://www.amazon.de/exec/obidos/
redirect-home?tag=tagwort-21&site=home

tagwort erhält eine kleine Provision, wovon laufende Kosten (Internetadresse etc.) abgedeckt werden.

 


 

1. Lesung | Apg 4,23-31

Gebet der Urgemeinde um Furchtlosigkeit

In jenen Tagen,
23
als Petrus und Johannes freigelassen waren, gingen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten.
24 Als sie das hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du hast den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was dazugehört;
25 du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: Warum toben die Völker, / warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
26 Die Könige der Erde stehen auf / und die Herrscher haben sich verbündet / gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
27 Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels,
28 um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille im voraus bestimmt haben.
29 Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden.
30 Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.
31 Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes.

 

[nach oben]

 


 

Antwortpsalm | Ps 2,1-3.4-6.7-9

Kehrvers (R) | vgl. Ps 2,12d

"Selig die Menschen, die auf dich vertrauen, o Herr."

(GL 529,8)


Warum toben die Völker, / warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf, / die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen / und von uns werfen ihre Stricke!» - (R)

Doch er, der im Himmel thront, lacht, / der Herr verspottet sie.
Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, / in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt / auf Zion, meinem heiligen Berg.» - (R)

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. / Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. / Heute habe ich dich gezeugt.
Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, / die Enden der Erde zum Eigentum.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule, / wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.» - R

 

[nach oben]

 


 

Evangelium | Joh 3,1-8

Das Gespräch mit Nikodemus

1 Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.
2 Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.
3 Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
4 Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.
5 Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.
8 Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.

 

[nach oben]

 


 

Namenstag | Benedikt Josef Labre, Bernadette Soubirous, Servulus Patermann

Benedikt Josef Labre

Der Name bedeutet:
B: der Gesegnete (latein.)
J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)

Benedikt (Benoit) Joseph Labre, Pilger, Mystiker
* 26. März 1748 in Amettes in Nordfrankreich
+ 16. April 1783 in Rom

Benoit-Joseph, aus vornehmer Familie stammend, sollte Priester werden. Aber der Knabe war ein schlechter Schüler, die Ausbildung zum Priester schien unerreichbar. So wollte er sich im Alter von 18 Jahren den Kartäusern in Neuville anschließen, wurde aber abgewiesen; im Alter von 21 Jahren wurde er schließlich in der Zisterzienserabtei von Sept-Fonts aufgenommen. Weil er krank wurde, erlangte er aber auch hier nicht die Weihe. Bei den Trappisten wurde er dann doch in die Gemeinschaft aufgenommen, aber alsbald stellten sich unerklärliche Ängste ein und er floh aus dem Kloster.
Nach seiner Genesung machte Benoit-Joseph sich 1770 auf zur Wallfahrt nach Rom, von unterwegs schrieb er seinen Eltern einen Brief und teilte ihnen mit, er habe nun seine Bestimmung gefunden. Völlig bedürfnislos, auch Almosen ablehnend, pilgerte er sieben Jahre lang durch Europa und besuchte die wichtigsten Stätten des Christentums, weitere sechs Jahre lebte er in äußerster Selbstverleugnung in Rom. Visionen und mystische Gnadenbeweise wurden dem in völliger Armut Lebenden reichlich zuteil. Der Ruf seines offenbar ganz besonders inspirierten Lebens verbreitete sich, bis er auf den Stufen der Kirche Santa Maria dei Monti in Rom entkräftet zusammenbrach und starb.
Bei der Beisetzung des armen Bettlers in dieser Kirche drängten sich die Gläubigen wie sonst kaum. Allein aus den folgenden drei Monaten sind 136 durch Benoit-Joseph vollbrachte Heilungswunder verifziert worden. In Rom ist er einer der volkstümlichsten Heiligen. In Frankreich besteht seit 1882 eine Vereinigung von christlichen Schulbrüdern, die seinen Namen trägt.

Kanonisation: Benoit-Joseph wurde 1881 von Papst Leo XIII. heilig gesprochen.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

[nach oben]