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1. Lesung
| Apg
7,51-8,1a
Die Rede des
Stephanus / Die Steinigung
des Stephanus / Verfolgung und
Zerstreuung der Urgemeinde
In
jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den
Schriftgelehrten:
51 Ihr
Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem
Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch
ihr.
52 Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?
Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben,
dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
53 ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen,
es aber nicht gehalten habt.
54 Als
sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über
ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
55 Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel
empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56 und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn
zur Rechten Gottes stehen.
57 Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren
zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58 trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen
legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus
hieß.
59 So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr
Jesus, nimm meinen Geist auf!
60 Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen
diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
1 Saulus
aber war mit dem Mord einverstanden. |