Lesung & mehr

Dienstag, 24. April 2007

tagwort

No. 1832

3. Osterwoche - Dienstag

1. Lesung | Apg 7,51-8,1a
Die Rede des Stephanus / Die Steinigung des Stephanus / Verfolgung und Zerstreuung der Urgemeinde

Antwortpsalm | Ps 31,3c-4.6 u. 7b-8a.17 u. 21ab
Gott, die sichere Zuflucht

Evangelium | Joh 6,30-35
Die Rede über das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum

Namenstag | Fidelis v. Sigmaringen, Maria Euphrasia Pelletier, Wilfrid, Egbert, Marian, Mellitus, Theodor Peters, Karl Franken
Wilfrid


Hallo und herzlich willkommen,

an diesem Dienstag gedenkt die Kirche auch des hl. Fidelis von Sigmaringen, zu dessen Gedenken Sie Eigentexte im Online-Schott finden
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Einen Tag der Einkehr wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Apg 7,51-8,1a

Die Rede des Stephanus / Die Steinigung des Stephanus / Verfolgung und Zerstreuung der Urgemeinde

In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den Schriftgelehrten:
51 Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.
52 Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
53 ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.

54 Als sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
55 Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56 und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
57 Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58 trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
59 So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60 Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

1 Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.

 

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Antwortpsalm | Ps 31,3c-4.6 u. 7b-8a.17 u. 21ab

Gott, die sichere Zuflucht

Kehrvers (R) | vgl. Ps 31,6a

"Herr, in deine Hände lege ich meinen Geist."

(GL 203,1)


Sei mir ein schützender Fels, / eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg; / um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. - (R)

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist; / du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen. - (R)

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht, / hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts / vor dem Toben der Menschen. - R

 

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Evangelium | Joh 6,30-35

Die Rede über das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus:
30 Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
31 Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
32 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
33 Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
34 Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
35 Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

 

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Namenstag | Fidelis v. Sigmaringen, Maria Euphrasia Pelletier, Wilfrid, Egbert, Marian, Mellitus, Theodor Peters, Karl Franken

Wilfrid

Der Name bedeutet: der Wille zum Frieden (althochdt.)Wilfrid (Wilfrith) von York, Bischof von York
* 634 in Northumbrien
+ 24. April 710 (?) im Kloster Oundle in England

Wilfrith war eine der herausragensten Personen der englischen Kirchengeschichte. Er stammte aus einer adligen Familie in Nordengland, wurde im Kloster Lindisfarne auf Holy Island erzogen und studierte in Rom und Lyon. Zwischen 661 und 665 war er Abt des Klosters Ripon. 663 wurde er zum Priester geweiht. Nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen den an keltischen Traditionen festhaltenden und den römischen Traditionen orientierten Gruppen wurde er 664 als Anhänger der römischen Richtung zum Bischof von York geweiht.
Wilfrith schaffte die keltischen Bräuche, die bis dahin in Northumbria vorherrschend waren, zugunsten der römischen Liturgie und der Benediktinerregeln ab. Er gründete mehrere Klöster und erwarb Reichtümer für die Kirche. Der Adel vertraute ihm seine Kinder zur Ausbildung an. Legenden berichten, dass er einen toten Mönch wieder zum Leben erweckt habe.
Der Königin Nordhumbriens verhalf Wilfrith zum Eintritt ins Kloster, was für sie die Erfüllung ihres Lebenstraums bedeutete. Die Nachfolgerin war eifersüchtig auf Wilfriths Macht, auf seinen Einfluss und auf den Reichtum der Kirche. Wilfrith verlor seinen Bischofsitz und musste das Land verlassen. Mit Rückendeckung Roms erneuerte er seinen Anspruch auf den Bischofsitz von York, doch dort erklärte man das päpstliche Dekret als Fälschung und vertrieb Wilfrid erneut. Er versuchte es ein drittes und viertes Mal, erhielt zwar jedesmal Recht, konnte dieses Recht letzlich aber nicht mehr gegen die Interessen des Königshofes durchsetzen und lebte die letzten Jahre seines Lebens wieder im Kloster Ripon.
Wilfriths leibliche Überreste ruhen neben dem Altar in Ripon, seiner ersten Klostergründung. Sie wurden 1124 nach York überführt.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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