Lesung & mehr

Mittwoch, 25. April 2007

tagwort

No. 1833

Markus

1. Lesung | 1 Petr 5,5b-14
Hirt und Herde / Grüße und Segenswunsch

Antwortgesang | Ps 89,2-3.6-7.16-17

Das Klagelied über die Verwerfung des Hauses David

Evangelium | Mk 16,15-20
Die Erscheinungen des Auferstandenen

Namenstag | Markus, Ermin (Erwin), Hermann I., Franka
Markus


Hallo und herzlich willkommen,

zum heutigen Fest des hl. Evangelisten Markus wünsche ich Ihnen Mut zur Verkündigung des Wort Gottes.

Ihr Marcus A. Graf

tagwort gibt es täglich, kostenlos.

Damit das auch so bleibt, können Sie tagwort helfen, ohne direkt zu zahlen:
Nutzen Sie für Ihre nächste Bestellung von Büchern, CDs, DVDs oder Videos einfach unseren Partner AMAZON.DE über folgenden Link:

http://www.amazon.de/exec/obidos/
redirect-home?tag=tagwort-21&site=home

tagwort erhält eine kleine Provision, wovon laufende Kosten (Internetadresse etc.) abgedeckt werden.

 


 

1. Lesung | 1 Petr 5,5b-14

Hirt und Herde / Grüße und Segenswunsch

Brüder!
5
Begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
6 Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
7 Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.
8 Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
9 Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!
10 Der Gott aller Gnade aber, der euch in (der Gemeinschaft mit) Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen.
11 Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.

12 Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt.
13 Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus.
14 Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus seid.

 

[nach oben]

 


 

Antwortpsalm | Ps 89,2-3.6-7.16-17

Das Klagelied über die Verwerfung des Hauses David

Kehrvers (R) | Ps 89,2a

"Von den Taten deiner Huld, o Herr, will ich ewig singen."

(GL 496)


Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen, / bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig; / deine Treue steht fest im Himmel. - (R)

Die Himmel preisen, Herr, deine Wunder / und die Gemeinde der Heiligen deine Treue.
Denn wer über den Wolken ist wie der Herr, / wer von den Göttern ist dem Herrn gleich? - (R)

Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß! / Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit, / über deine Gerechtigkeit jubeln sie. - R

 

[nach oben]

 


 

Evangelium | Mk 16,15-20

Die Erscheinungen des Auferstandenen

In jener Zeit
15
erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
17 Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
18 wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
19 Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

 

[nach oben]

 


 

Namenstag | Markus, Ermin (Erwin), Hermann I., Franka

Markus

Der Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Markus, Evangelist, Bischof von Alexandria (?), Märtyrer
* in Jerusalem (?)
+ 67 (?) in Alexandria (?)

Markus war ein zum Christentum bekehrter Jude. Er wurde als Levit Johannes Markus geboren und war der Sohn einer Maria, in deren Haus die frühen Christen während der Zeit der Christenverfolgung ihre Treffen abhielten (Apg 12,12) und wo nach der Überlieferung auch das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern stattfand. Die hellenistische Abstammung verrät sein Name Markus und seine Beziehung zu dem Zyprioten Barnabas. Petrus nannte ihn "Sohn" (1. Petr 5,13), was auf die persönliche Bindung zwischen den beiden hinweist.
Markus wurde wahrscheinlich unter dem Einfluss von Petrus zum Christentum bekehrt und wirkte von da an als dessen Dolmetscher, da der kaum griechische Sprachkenntnisse besaß. Er zog zusammen mit seinem Vetter Barnabas und Paulus von Jerusalem auf deren erster Reise wohl im Jahr 44 nach Antiochia in Pisidien - heute Ruinen bei Yalvaç, trennte sich jedoch von ihnen in dem im Süden Kleinasiens gelegenen Perge - heute Ruinen bei Murtana, um nach Jerusalem zurückzukehren (Apg 12,25 und 15,38). Er begleitete dann Barnabas um 50 auf dessen Reise nach Zypern, Paulus jedoch weigerte sich, ihn auf weitere Missionsreisen mitzunehmen.
Während Paulus' erster römischer Gefangenschaft um 60 in Rom traf Markus, der sich auf eine Reise nach Kleinasien vorbereitete, wieder mit Paulus zusammen und sie versöhnten sich (Kol 4,10). Nach der Legende veranlasste Paulus ihn, sein Evangelium zu schreiben, und schickte ihn zunächst nach Aquileia, anschließend nach Alexandria, um das Evangelium zu verkünden.
Markus gilt als Verfasser des gleichnamigen Evangeliums, das er auf der Grundlage von Petrus' Predigten wohl in Rom schrieb. Er zog der Überlieferung nach um 65 nach Alexandrien und gründete die dortige Kirche; als Bischof von Alexandria überfielen ihn demnach christenfeindlich gesinnte Einwohner am Altar und schleiften ihn mit einem Strick um den Hals ums Jahr 67 zu Tode. Ein Unwetter hinderte die Mörder, ihn zu verbrennen; sein Leichnam blieb unberührt liegen, bis Christen ihn bestatten konnten.
Mit verschiedenen Wundern wird die abenteuerliche Überführung der Gebeine von Alexandria nach Venedig berichtet, die tatsächlich wohl erst im 9. Jahrhundert erfolgte. Ihren Platz fanden sie in der Kapelle der Dogen, später entstand dort zwischen 1063 und 1073 der Dom San Marco. Dabei soll nach der Legende ein Maurer vom Gerüst gefallen, nach seinem Gebet zu Markus aber unverletzt geblieben sein; deshalb wurde Markus Schutzheiliger der Maurer. Reliquien liegen seit 830 auch auf der Reichenau.
Bei Bauern gilt der Markustag als Lostag für das Wetter. Bittprozessionen über Felder am Markustag haben heidnischen Ursprung.

Attribute: schreibend mit geflügeltem Löwe, denn er betont die Kraft der Auferstehung und Todesüberwindung

Patron von Venedig und der Insel Reichenau; Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Korbmacher, Notare und Schreiber; gegen Unwetter, Blitz, Hagel, Krätze, Qualen und unbußfertigen oder jähen Tod; für gutes Wetter und gute Ernte

Bauernregeln:
"St. Georgi und St. Marks / dräuen oft viel Arg's."
"Gibt's an Markus Sonnenschein, / so erhält man besten Wein!"
"Ist auf Markus die Buche grün, gibt's ein gutes Jahr."
"So lang es vor St. Markustag warm ist, so lang es nachher kalt ist."

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

[nach oben]