Lesung & mehr

Freitag, 27. April 2007

tagwort

No. 1835

3. Osterwoche - Freitag

1. Lesung | Apg 9,1-20
Die Bekehrung des Saulus

Antwortpsalm | Ps 117,1.2
Aufruf an alle Völker zum Lob Gottes

Evangelium | Joh 6,52-59
Die Rede über das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum

Namenstag | Petrus Kanisius, Floribert, Tutilo, Zita, Salman, Theodorus v. Tabennesi
Zita


Hallo und herzlich willkommen,

allgemein kann heute in Deutschland auch des hl. Petrus Kanisius gedacht werden
-> http://erzabtei-beuron.de/schott/proprium/April27.htm

Folgende Diözesen gedenken des Heiligen auf jeden Fall: Aachen, Augsburg, Eichstätt, Fulda, Hamburg, Osnabrück und Regensburg.

Folgende Diözesen feiern das Gedenken mit einem Fest: Berlin, Feldkirch, Freiburg, Freiburg (Schweiz), Göttingen, Köln, Mainz, Dresden-Meißen, Innsbruck, Sitten und Wien.

Das Beste für den Tag wünscht
Ihr Marcus A. Graf

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1. Lesung | Apg 9,1-20

Die Bekehrung des Saulus

In jenen Tagen
1
wütete Saulus immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester
2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.
3 Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
4 Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
5 Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
6 Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
7 Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.
8 Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.
9 Und er war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht.
10 In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr.
11 Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade
12 und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.
13 Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wie viel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.
14 Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen.
15 Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen.
16 Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.
17 Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.
18 Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen.
19 Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus;
20 und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes.

 

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Antwortpsalm | Ps 117,1.2

Aufruf an alle Völker zum Lob Gottes

Kehrvers (R) | vgl. Mk 16,15

"Geht hinaus in die ganze Welt, / und verkündet allen das Evangelium!"

(GL 646,5)


Lobet den Herrn, alle Völker, / preist ihn, alle Nationen! - (R)

Denn mächtig waltet über uns seine Huld, / die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. - R

 

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Evangelium | Joh 6,52-59

Die Rede über das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum

In jener Zeit
52 stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
59 Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

 

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Namenstag | Petrus Kanisius, Floribert, Tutilo, Zita, Salman, Theodorus v. Tabennesi

Zita

Der Name bedeutet: das Glück (latein.)

Zita, Magd
* 1212 in Monsagrati bei Lucca
+ 27. April 1272 in Lucca

Zita kam mit 12 Jahren als Magd zu der wohlhabenden Familie Pagano di Fatinelli nach Lucca, war fleißig und wohltätig gegen Arme. Sie wurde von der Familie und den anderen Dienstboten unterdrückt und gehänselt, behielt dennoch ihre Liebenswürdigkeit und ertrug härteste Schläge als Prüfungen ihres unerschütterlichen Glaubens. Legenden erzählen, wie sie gegen den Willen ihrer Herrschaft Arme speiste. Eines Tages lieh sie einem frierenden Bettler für die Dauer des Gottesdienstes den Pelzmantel ihrer Herrschaft; nach dem Gottesdienst war der Bettler mit dem Mantel verschwunden; Stunden später brachte er den Mantel zurück und gab sich ihr als Christus zu erkennen.
Zita wurde in der Kirche San Frediano in Lucca bestattet.

Kanonisation: Die Appobation ihrer Verehrung erfolgte 1696.

Attribute: Schlüsselbund, drei Brotlaibe

Patronin der Dienstboten, Haushälterinnen und Hausangestellten

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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