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Sonntag, 29. April 2007

tagwort

No. 1837

4. Sonntag der Osterzeit - "Misericordia Domini"

Welttag der geistlichen Berufe

1. Lesung | Apg 13,14.43b-52
Das Wirken des Barnabas und des Paulus in Antiochia in Pisidien

Antwortpsalm | Ps 100,1-3.4.5
Lobgesang des Volkes beim Einzug ins Heiligtum

2. Lesung | Offb 7,9.14b-17
Die Bezeichnung der Knechte Gottes

Evangelium | Joh 10,27-30
Das Streitgespräch beim Tempelweihfest

Namenstag | Katharina v. Siena, Theoger, Roswitha, Irmtrud, Robert v. Molesme
Robert v. Molesme


 

 


 

1. Lesung | Apg 13,14.43b-52

Das Wirken des Barnabas und des Paulus in Antiochia in Pisidien

In jenen Tagen
14
wanderten Paulus und Barnabas von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.
43
Es schlossen sich viele Juden und fromme Proselyten Paulus und Barnabas an. Diese redeten mit ihnen und ermahnten sie, der Gnade Gottes treu zu bleiben.
44 Am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören.
45 Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus.
46 Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden.
47 Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.
48 Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren.
49 Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.
50 Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.
51 Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikonion.
52 Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.

 

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Antwortpsalm | Ps 100,1-3.4.5

Lobgesang des Volkes beim Einzug ins Heiligtum

Kehrvers (R) | vgl. Ps 100,3c

"Wir sind das Volk des Herrn, / die Herde seiner Weide."

(GL 646,1)



Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! / Dient dem Herrn mit Freude! / Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. / Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, / sein Volk und die Herde seiner Weide. - (R)

Tretet mit Dank durch seine Tore ein! / Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! / Dankt ihm, preist seinen Namen! - (R)

Denn der Herr ist gütig, / ewig währt seine Huld, / von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue. - R

 

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2. Lesung | Offb 7,9.14b-17

Die Bezeichnung der Knechte Gottes

9 Ich, Johannes, sah: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.
14
Und einer der Ältesten sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.
15 Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen.
16 Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.
17 Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.

 

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Evangelium | Joh 10,27-30

Das Streitgespräch beim Tempelweihfest

In jener Zeit sprach Jesus:
27 Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.
28 Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
29 Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
30 Ich und der Vater sind eins.

 

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Namenstag | Katharina v. Siena, Theoger, Roswitha, Irmtrud, Robert v. Molesme

Robert v. Molesme

Der Name bedeutet: der ruhmreich Glänzende (germanisch - althochdt.)

Robert von Cîteaux (von Molesme), Abt in Molesme und Cîteaux, Klostergründer
* um 1027 in der Champagne
+ 1111 in Molesme in Frankreich

Robert stammte aus einem Adelsgeschlecht, wurde 16jährig Benediktinermönch, später Prior von Moutier-la-Celle, 1060 Abt in St-Michel-Tonnerre. Er gründete 1075 die Abtei Molesme. Umstritten ist die Überlieferung, wonach er Molesme infolge innerer Schwierigkeiten verließ, um 1098 das Reformkloster Cîteaux zu stiften und dessen erster Abt zu werden, und Papst Urban II. ihn dann veranlasste zurückzukehren um auch Molesme zu reformieren.
Von Cîteaux ging 1115 durch Bernhard von Clairvaux der Zisterzienserorden aus, Robert gilt deshalb als einer der Väter des Ordens.

Kanonisation: 1222 erfolgte Roberts Heiligsprechung.

mit freundlicher Unterstützung vom
Ökumenischen Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de

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